Mit einem neuen Jahr stecken sich viele auch Ziele. Ob es nun die klassischen Neujahrsvorsätze sind, wie das Rauchen aufgeben oder mehr Sport treiben oder etwa ganz neue Bestrebungen sind, z.B. eine neue Sprache lernen. Die Deutschen setzen sich gern Ziele. Auch beruflich bringt das neue Jahr neuen Ehrgeiz mit sich. Der Personaldienstleister ManpowerGroup untersucht jedes Jahr die Karriereziele der Deutschen, auch für 2019 wurden wieder 1000 Bundesbürger befragt.

Seit 2013 befragt die ManpowerGroup jedes Jahr ungefähr 1000 Deutsche nach ihren beruflichen Vorsätzen und nach ihren Karrierezielen für das neue Jahr. Mehr als sechs von zehn Deutschen nehmen sich auch dieses Jahr vor, etwas in ihrem Berufsalltag zu ändern. Ganz oben dabei seit mehreren Jahren: Abschalten können. Ungefähr jeder Dritte möchte in Zukunft entspannter mit der Arbeit umgehen können und nach Feierabend besser abschalten können. Da auf der anderen Seite immer mehr Arbeitsnehmer durch übermäßigen Stress Krankheitssymptome ausbilden oder sogar ausfallen, ergibt dieser Wunsch umso mehr Sinn.

Ein Stressfaktor ist dabei auch ein unharmonisches Team. Daher wundert es auch nicht, dass ein gutes Arbeitsverhältnis zu Kollegen und Vorgesetzen als ein wichtiger Faktor genannt wird, um die Arbeitsmotivation zu stärken und gern zur Arbeit zu kommen. Weitere gute Vorsätze für den Beruf sind Kompetenzen ausbauen, sich weiterbilden und auch die eigenen Kompetenzen und Erfolge selbstbewusst zu präsentieren.

„Mehr Gehalt“ bleibt weiterhin wichtigstes Ziel

Das unangefochtene Ziel Nummer eins der deutschen Arbeitsnehmer ist wie in den vergangen Jahren mehr Geld verdienen. Knapp die Hälfte aller Angestellten wünscht sich am Ende des Monats mehr Gehalt. Ein Viertel aller Befragten hätte gern abgeschlagen auf Platz zwei mehr Wertschätzung für die eigene Arbeit und Platz drei der Karriereziele für 2019 ist die selbstständige Zeiteinteilung.

Die Ergebnisse der Befragung untermauern einen Trend, der sich schon länger in der Arbeitswelt abzeichnet. Arbeitnehmern ist die bessere Koordination von Arbeit und Freizeit immer wichtiger. Dazu zählt der Wunsch nach flexibler Zeiteinteilung und der Vorsatz Arbeit und Freizeit strikt zu trennen, beziehungsweise mit dem Feierabend auch abschalten zu können.

Auch Arbeitgeber müssen für gute Mitarbeiter etwas tun

„Es ist leichter, gute Mitarbeiter zu halten, als neue zu finden“,  „Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels empfiehlt es sich daher, dass wirtschaftlich gesunde Unternehmen mehr Geld in die Hand nehmen, um fleißige und erfahrene Angestellte zu halten. Außerdem hilft es, wenn eine Firma eine Kultur der Wertschätzung pflegt oder jetzt zumindest etablieren will.“

– Frits Scholte, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland

Um auch den Arbeitsplatz so angenehm wie möglich zu gestalten, ist eine Einrichtung mit Wohlfühlatmosphäre ein wichtiger Einfluss. Stressfaktoren wie zu viel Lärm, eine unruhige Umgebung und keinen Raum, um für ein paar Minuten abzuschalten und Kraft zu tanken, lassen sich mit der richtigen Einrichtung gezielt verbessern. Akustisch wirksame Trennwände etwa strukturieren einen Raum nicht nur, sie minimieren den Geräuschpegel und verbessern so die Arbeitsumgebung erheblich.

In Zeiten, in denen es immer schwerer wird gut ausgebildete, berufserfahrende und motivierte Mitarbeiter zu finden und zu halten, müssen auch Büros dem hohen Qualitätsstandart entsprechen, der von vielen Führungskräften von den Angestellten verlangt wird.